Film

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Standbild Café Togo. Abdel Amine spricht während eines Straßenrundgangs im Kleingartenverein Togo im sogenannten Afrikanischen Viertel in Berlin-Wedding.

21.06.2017, 19.00 Uhr

Café Togo

Café Togo, ist ein dokumentarisch-fiktionales Film-Projekt von Musquiqui Chihying und Gregor Kasper, das sich mit kolonialen Spuren im sogenannten Afrikanischen Viertel in Berlin-Wedding auseinandersetzt. Im Zentrum steht das zivilgesellschaftliche Engagement für die Umbenennung von drei Straßen, die bis heute deutsche Kolonialverbrecher*innen ehren. Beispielhaft zeigt der Film auf der dokumentarischen Ebene den Einsatz von Abdel Amine, der auch die Grundidee für die fiktive Narration verfasst hat. Diese nimmt die historischen Personen in den Blick, gewährt ihnen Raum zur Reflexion ihres Denkens und Handelns und gibt ihnen dadurch die Möglichkeit, eine andere, versöhnlichere Version ihrer Selbst zu entwerfen.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von Musquiqui Chihying, Gregor Kasper, Lucas Maia & Sum Sum Shen.
Die Geschichte für die fiktionale Handlung stammt von Abdel Amine.

Datum
21.06.2017, 19.00 Uhr
Ort
Foyer
Kuration
Fabian Lehmann
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Standbild Café Togo. Versöhnungsgeburtstagsfeier vor der Kolonie Klein Afrika im sogenannten Afrikanischen Viertel in Berlin-Wedding.

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Dauerkolonie Togo: Der Eingang des Kleingartenvereins Togo im sogenannten Afrikanischen Viertel in Berlin-Wedding vor seiner Umbenennung 2014.

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Standbild Café Togo. Der afrikanisch-japanische Samurai “Yasuke” beim Schwertkampf.