Tagung

Christoph Schlingensief während der Wagnerrallye

Christoph Schlingensief während der Wagner Rallye, 2004 (c) Richard von Seydewitz

04.12.2015 - 06.12.2015

Art of Wagnis

Christoph Schlingensief’s Crossing of Wagner and Africa

Der Regisseur und Filmemacher Christoph Schlingensief ist in Bayreuth seit seiner Inszenierung des Parsifal zwischen 2004 und 2007 wohl bekannt. In einer internationalen Tagung Anfang Dezember werden wir seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Mythos und der Musik Richard Wagners aber auch seiner Faszination für den afrikanischen Kontinent nachspüren.
Von besonderem Interesse ist dabei, dass Schlingensief in seinen Arbeiten die beiden Motive Wagner und Afrika nicht nur parallel verhandelte, sondern sie immer wieder auch zusammenführte. Einen Schwerpunkt der Tagung stellen daher die komplexen Verwebungen im weit verästelten Schaffen Schlingensiefs, die schließlich auch im Operndorf Afrika ihren Ausdruck fanden.

Knapp 20 Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und Kulturschaffende werden an drei Tagen der Frage nachgehen, inwiefern sich die von Schlingensief zunächst ästhetisch vorgenommene Verknüpfung von Afrika und Wagner begründen und weiterdenken lässt.

Die Tagung ist für Zuhörer_innen geöffnet. Der Eintritt (inklusive leichter Verpflegung) beträgt 10 Euro pro Tag, Studierende zahlen 5 Euro pro Tag. Nachfragen richten Sie bitte an Fabian Lehmann: fabian.lehmann@uni-bayreuth.de

Hier finden Sie das Tagungsprogramm sowie eine detaillierte Übersicht zu den Teilnehmer_innen und Vorträgen.

Die Tagung ist Teil des Forschungsprojekts
Wagner-Schlingensief-Afrika

Datum
04.12.2015 - 06.12.2015
Ort
Foyer
Sprache
english
Preis
10 Euro/Tag
5 Euro/Tag (Studierende)
Logo des Forschungsprojekts Schlingensief Wagner Afrika
Szene aus Mea Culpa

Szene aus dem Theaterstück Mea Culpa - Eine ReadyMadeOper, 2009 (c) Georg Soulek

Szene aus The African Twin Towers

Filmstill aus The African Twin Towers, 2005 (c) Aino Laberenz / Filmgalerie451

Modell des Operndorf Afrika

Modell des Operndorf Afrika, Stand Mai 2014 (c) Kéré Architecture / Operndorf Afrika